Nachrichten von unserer Partnerschule in Dnipro, Ukraine

Wir pflegen seit 20 Jahren eine Partnerschaft mit der Waldorfschule Dnipro in der Südostukraine. Auch ohne Sprachkenntnisse finden Sie unter Waldorfschule Dnipro oder auch unter Haleluya einige Eindrücke aus dem Schulleben unserer Partnerschule.

Wir möchten Sie an dieser Stelle über die Geschehnisse in Dnipro und über die Lage in Engstingen auf dem Laufenden zu halten.

Für unsere Vorbereitungsklasse suchen wir Betreungskräfte und Sprachlehrer/innen. Weitere Informationen finden Sie hier

Wenn Sie helfen möchten: Unterkünfte

Wenn Sie in der Lage sind, Menschen bei sich aufzunehmen, melden Sie sich bitte unter ukraine@waldorf-alb.de.

Wenn Sie helfen möchten: Spenden

Initiative für Waldorfpädagogik e.V.
Stichwort: „Partnerschule Ukraine“
IBAN: DE 08 6405 0000 0000 0306 09
BIC: SOLADES1REU

Gerne stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus.

05.05.2022
Dnipro: Die Anzahl der Raketenschläge steigt. Gestern Abend wurden Bahnanlagen getroffen, die ziemlich zentral liegen. Die Waldorfschule in Dnipro unterrichtet nach wie vor online und versucht, das Schuljahr sinnvoll zu beenden (ab Anfang Juni sind in der Ukraine Sommerferien).

03.05.2022
Dnipro: Die Lage in der Stadt war lange Zeit unverändert. Es gab häufigen Sirenenalarm und eher seltenen Beschuss. Das größte Thema für die Menschen in Dnipro waren die vielen Flüchtenden aus den weiter östlich gelegenen Gebieten, die in der Stadt untergebracht oder deren Weiterreise unterstützt werden muss.

02.05.2022
Engstingen: Heute konnten wir mit 8-12 Teilnehmenden unsere Vorbereitungsklasse eröffnen. Vorläufig wird Herr Sichau ausschließlich im Hauptunterricht für eine altersgemischten Gruppe Deutsch als Fremdsprache unterrichten. Nach der großen Pause sind die Schülerinnen und Schüler weiterhin in ihren Klassen, in denen sie sehr gut aufgenommen wurden.

Mittwoch, 06.04.22
Engstingen: Mittlerweile sind 35 Geflüchtete bei uns angekommen (15 Mütter und 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 Monaten bis 18 Jahren)

Montag, 04.04.22
Engstingen: Inzwischen sind 12 Schülerinnen und Schüler und 2 Kindergartenkinder bei uns aufgenommen worden. 2 Waldorferzieherinnen beginnen in unseren Kindergartengruppen zu hospitieren. Es laufen Vorbereitungen für die Eröffnung einer Vorbereitungsklasse mit der Möglichkeit eines eparaten Deutschunterrichts für die ukrainischen Schülerinnen und Schüler.

Donnerstag, 30.03.22
Dnipro: Eine Vielzahl von Raketeneinschüssen hat die Bewohner der Stadt in der Nacht wach gehalten. Scheinbar wurden ein Treifstofflager und andere militärische Ziele getroffen. Über menschliche Opfer und Schäden werden öffentlich nur sehr sparsame Informationen verbreitet.

Sonntag, 27.3.2022
Dnipro: Link zu einer Reportage speziell über die Lage in Dnipro: Bericht über die Lage in Dnipro

Sonntag, 20.03.22
Dnipro: Teile des Flughafens von Dnipro sind zerstört. Weitere Angriffe gab es nicht. Nach wie vor kommen viele Flüchtende durch die Stadt, die viel Unterstützung von den Einheimischen bekommen.

Engstingen: Ein erstes Begrüßungstreffen aller ukrainischen Familien und ihrer Gastfamilien fand am Freitag in der Schule statt. Das Kindergartenkollegium hat eine Kleiderstube organisiert. Alle sind gut angekommen, für einzelne Familien wurde schon eine eigene Unterkunft gefunden. Es gibt viele Unterstützungsangebote – vielen Dank dafür!

Samstag, 19.03.22
Engstingen-Trochtelfingen: Die ersten beiden Familien sind in eine eigene Wohnung umgezogen. Herzlichen Dank an die Besitzer, die diese unbürokratisch zur Verfügung stellen!

Dienstag, 15.03.22
Bislang sind 22 Flüchtlinge bei uns angekommen (7 Mütter und 15 Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 18 Jahren); weitere sind auf dem Weg zu uns. Für alle Personen wurden Gastfamilien gefunden, die die Flüchtlinge liebevoll aufnehmen. Einige SchülerInnen nehmen schon am Unterricht teil (in Klasse 7 und 12). Eine Schülerin hilft uns in der Mensa als Praktikantin.

Freitag, 11.03.22
Dnipro: Ein Luftschlag traf am Vormittag eine Schuhfabrik in Dnipro. Ein Mensch wurde getötet. Der Stadtbezirk liegt weit von der Schule entfernt. Der Rest des Tages war ruhig. Allerdings sind die Menschen sehr beunruhigt, weil niemand weiß, was die nächsten Tage bringen werden. Die Versorgung ist stabil, Geschäfte haben geöffnet.

Engstingen: Wir erwarten noch heute eine Gruppe Mütter und SchülerInnen aus Dnipro. Unterkünfte sind bereits gefunden.

Mittwoch, 09.03.22
Die Südwestpresse berichtet über die Flucht einer Familie aus Kiew zu uns nach Engstingen SWP vom 09.03.22

Montag, 07.03.22
In Dnipro gab es keine großen Veränderungen.
Engstingen: Dascha aus Kiew hatte heute ihren ersten Schultag in der 7. Klasse. Morgen kommt die Familie ihres Klassenkameraden hier an. Ksenia aus Dnipro war in Klasse 12. Am Mittwoch erwarten wir die Cousine einer ehemaligen Austauschschülerin, ebenfalls mit 2 Kindern. Gastfamilien sind bereits gefunden.

Donnerstag, 03.03.22
Die Lage in Dnipro ist weiterhin ruhig. Es kommen Flüchtlinge aus Charkiv in Dnipro an, die von Schuleltern und Lehrern unterstützt werden.
Eine Mutter mit zwei Kindern (5 und 13 Jahre) ist auf dem Weg zu uns nach Engstingen und kommt voraussichtlich morgen hier an.
Eine 18-jährige Schülerin unserer Partnerschule wird morgen in Engstingen ankommen und wird hier von ihrer ehemaligen Austauschfamilie aufgenommen.

Dienstag, 01.03.22
Die Lage ist weiterhin stabil. Es gibt Luftalarm, wenn russische Flugzeuge über das Gebiet fliegen, aber es gab keinen Beschuss. An den Schulen wurde der Unterricht eingestellt, es sind jetzt offiziell Ferien. Lehrer und Eltern engagieren sich in anderen Bereichen, es wird für Soldaten oder Geflüchtete gekocht, genäht und organisiert. Nur sehr wenige Familien haben bisher beschlossen, die Stadt zu verlassen. Aus Dnipro sind momentan noch keine Flüchtlinge zu erwarten.

Sonntag, 27.02.22
Die Situation in Dnipro ist nach wie vor ruhig, keine Truppen sind in die Region eingedrungen. Die Infrastruktur ist intakt.

Freitag, 25.02.22
Am frühen Morgen fielen Bomben auf den Flughafen in Dnipro und die Raketenfabrik. Die Waldorfschule Dnipro hat den Präsenzunterricht eingestellt. Alle Schülerinnen und Schüler sind zu Hause in ihren Familien. Heute wurde mit Fernunterricht begonnen.

Der Reutlinger Generalanzeiger berichtet über unsere Schulpartnerschaft GEA vom 25.02.22

Donnerstag, 24.02.22
Wir haben noch keine Nachrichten aus Dnipro. Das Kollegium unserer Schule hat eine Solidaritätsbekundung an die Schule in Dnipro geschrieben und finanzielle Unterstützung sowie Hilfe für eventuelle Flüchtende angeboten.